Kategorie : Kinder, Schulen & Bildung

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Familienzentrum und U-Turn notwendig

FW/FD-Fraktion hält das Familienzentrum und  den U-Turn für notwendig

Mit Befremden hat der Vorsitzende der FW/FD-Gemeinderatsfraktion Ulrich Lenk auf den Leserbrief von  Kurt Schmauder  „Schlag ins Gesicht“ in der FZ vom 26. April reagiert. Lenk wörtlich:  „Angesichts des von Herrn Schmauder angeschlagenen Tons frage ich mich schon, ob es zukünftig noch Sinn macht,  sich mit Kirchenvertretern und anderen Projektbeteiligten  in vertraulicher Runde  im Rathaus an einen Tisch setzen um sachlich und zielführend nach einer Lösung für das Familienzentrum zu suchen, wie dies am 12. April geschehen ist“.

Was den U-Turn betrifft,  haben Vertreter des städtischen  Baudezernats  in der Klausurtagung des Gemeinderats am 18. April nochmals mit Vehemenz und guten Argumenten auf die Bedeutung dieses Verkehrsprojekts für die Bewältigung des zunehmenden Verkehrs in Fellbach hingewiesen.  Nach ausführlicher Diskussion und Abwägung der Argumente und Kosten  hat sich dann eine Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder dafür ausgesprochen, dieses jahrelang vor sich hergeschobene Projekt  wie im laufenden Haushaltsplan vorgesehen jetzt endlich umzusetzen, auch wenn bedauerlicherweise mit Mehrkosten von  500.000.– €  gerechnet werden muss.  Den  U-Turn als Projekt abzutun „das niemand vermisst und gleich gar nicht braucht“  und dann auch noch gegen das Familienzentrum „auszuspielen“, wie das Herr Schmauder macht ,  ist anmaßend und verantwortungslos.

Bedarfsplanung Klein-, Kindergarten- und Grundschulkindern

Stellungnahme der FW/FD-Fraktion

Bedarfsplanung Klein-, Kindergarten- und Grundschulkindern Schuljahr 2015/2016
(GR-Vorlage 055 / 2014/1)

vorgetragen von Brigitte Heß in der GR-Sitzung am 13. Mai 2014

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Gemeinderatskolleginnen und -Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Dank für die umfassende und transparente Vorlage und Präsentation der Bedarfsplanung für das Schuljahr 2014/15, Ihnen, Herr Bürgermeister Geyer und dem Amtsleiter Herrn Kauffmann.

Dieser Bericht zeigt, dass der Ausbaustandard in der Kinderbetreuung sich quantitativ und qualitativ auf einem hohen Niveau befindet und zunächst eine gewisse Konsolidierungsphase für das nächste Schuljahr gerechtfertigt sein könnte.

Die Fehlbestände an Plätzen sind in einer überschaubaren Anzahl, die eventuell bei den geplanten nächsten Abstimmungsgesprächen zwischen den verschiedenen Trägern durch unterjährigen Wechsel der Kinder in andere Einrichtungen minimiert oder idealerweise behoben werden können. Im anderen Fall wünschen wir, dass wie seither einrichtungsübergreifend nach Lösungen gesucht wird. Dass kein Platz von Seiten der Eltern für Ein- bis

Dreijährige eingeklagt wurde, weist auf einvernehmliche Lösungsstrategien hin.

 

Bewährt hat sich schon jetzt die zentrale Erfassung der Bedarfe durch die Stadtverwaltung. Damit wurde ein wichtiges Anliegen unserer Fraktion erfüllt, dass Familien ein halbes Jahr im Voraus eine verbindliche Platzzusage erhalten, so dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter geplant und umgesetzt werden kann.

Die Betreuung an Randzeiten, z. Bsp. am Abend oder an Wochenenden wird als Wunsch immer wieder an mich herangetragen. Hier ist zu bitten, dass die Stadtverwaltung nach einrichtungsübergreifende Lösungen sucht.

 

Die Sprachförderung schon vom Kindergarten an einschließlich der Grundschulzeit ist ein wichtiger Baustein für den Bildungserfolg von Kindern, seien sie aus Migrantenfamilien oder bildungsfernen deutschen Familien.

 

Als ein Erfolg der Personalbetreuung ist zu werten, dass in Fellbach im vergangenen Jahr bei allen Trägern der Personal Schlüssel gehalten werden konnte. Aber die Personalgewinnung, auch durch andere pädagogisch gebildete Fachkräfte ist im Auge zu behalten. Zu nennen sind Kindheitspädagoginnen, Grundschullehrer/innen und musische Fachlehrkräfte. Letztere waren schon z. Bsp. als Sportlehrer oder Erzieherinnen tätig, ehe sie noch eine pädagogische Ausbildung an einem Fachseminar machten.

 

Ein weiterer für unsere Fraktion wichtiger Punkt ist eine betriebsnahe Kinderbetreuung. Die Stadtverwaltung ist mit dem Maikäfernest mit einem guten Beispiel vorangegangen. Es ist zu hoffen, dass für die Betriebe am Bahnhof bald eine Lösung gefunden wird. Dies könnte mit zusätzlichen Plätzen eine Entlastung bei der Bedarfsplanung schaffen.

Auf die Ganztagesbetreuung an den Grundschulen möchte ich nicht näher eingehen, da das Gesetz im Landtag noch nicht verabschiedet ist und auch zwischen den Fellbacher Grundschulen Beratungen für einen einheitlichen Standard stattfinden werden. Es ist doch sicher davon auszugehen, dass die Fraktionen im Sozial Ausschuss darüber vorab beraten können?

 

Unsere FW/FD- Fraktion stimmt der Fortschreibung der Bedarfsplanung sowie der Erhöhung des jährlichen Mitkostenzuschusses für die Tagespflegestelle „Sonnenkinder Fellbach“ zu.

Lichtwellennetz für Schulen

Stellungnahme der FW/FD-Fraktion zum Thema Anbindung von Schulen an das städtische Lichtwellenleiternetz (TOP7) in der Gemeinderatssitzung vom 8. April 2014

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palm, sehr geehrte Damen und Herren,

die Fraktion der Freien Wähler und Freien Demokraten begrüßt, dass für die über ein Jahr andauernden Schwierigkeiten beim Internetzugang und bei den Telefonleitungen der meisten Schulen endlich mit geeigneten Maßnahmen Abhilfe geschaffen werden soll.

Dies soll für die Schillerschule in Oeffingen zeitnah geschehen, in den Schulzentren, an der Zeppelinschule und der Anne- Frank Schule sollen die Maßnahmen bis zum nächsten Schuljahr umgesetzt werden.

Es ist zu hoffen, dass der Zeitplan eingehalten wird. Denn die Schulen sind darauf angewiesen, Gespräche ohne Störungen führen bzw. das Internet in einem zeitgemäßen Tempo nutzen zu können.

Die Gesprächspartner, zum Bsp. die Schulverwaltung, vor allem die Eltern haben kein Verständnis dafür, dass dies an Fellbacher Schulen nur eingeschränkt möglich ist. Dies entspricht nicht dem anerkannten Fellbacher Standard, die Schulen gut auszustatten.

Noch eine Frage: Sind die Verbesserungen bis zu Beginn des neuen Schuljahres möglich oder ziehen sich die Maßnahmen noch in das Schuljahr hinein?

Unsere Fraktion stimmt der außerplanmäßigen Ausgabe zu.

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Sicherung Waldheimbetrieb im Waldschlössle

Brief von Ulrich Lenk (Fraktionsvorsitzender) an OB Palm

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Palm,

am 30. März 2012 haben wir Sie wegen des geplanten Verkaufs des „Waldschlössles“  durch die Evangelische Kirchengemeinde Fellbach an einen örtlichen Gastronomen angeschrieben. Wir haben Sie gebeten, dass dies Stadt Fellbach alles in Ihrer Macht Stehende tut, damit die Kinderstadtranderholung im Waldheim uneingeschränkt und auf Dauer weitergeführt werden kann, u.a. weil das Fellbacher Waldheim auf einer langen Tradition beruht und von großem Nutzen für Familien und Kinder gerade angesichts einer immer naturferneren Umgebung ist.

Nachdem Sie uns vor einigen Wochen darüber informiert haben, dass der Verkauf und die Genehmigung der damit verbundenen baulichen Veränderungen  „auf einem guten Weg sei“ , möchten wir angesichts der nahenden Sommerferien wissen,

  • ob der Waldheimbetrieb in den Sommerferien 2013 sichergestellt ist und
  • ob es mittlerweile eine Vereinbarung zwischen den Käufern und den „Waldheim-Verantwortlichen“  gibt, ob und unter welchen Voraussetzungen der Waldheimbetrieb in den Jahren 2014 ff fortgesetzt werden kann. Insbesondere interessiert uns, ob die „Nutzungs- und Mietkonditionen“ für den Waldheimbetrieb einvernehmlich geregelt worden sind und ob durch die Neukonstellation  Preiserhöhungen für die Waldheimkinder  bzw. deren Eltern notwendig werden.
  • Des Weiteren interessiert uns, ob es auch in Zukunft bei der jetzt geltenden recht-lichen Verknüpfung der Gaststättenkonzession an den Waldheimbetrieb bleibt und
  • welche Nutzungsänderungen mit dem Eigentümerwechsel verbunden sind bzw. genehmigt wurden.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns für Ihre Bemühungen und Ihren Einsatz für den Erhalt der Kinderstadtranderholung im Waldschlössle bedanken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ulrich Lenk

Fraktionsvorsitzender

 

Fortschreibung der Bedarfsplanung Kinderbetreuung

Stellungnahme der FW/FD-Fraktion

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Palm,
liebe Gemeinderats – Kolleginnen  und  Kollegen,

nachdem unsere Fachfrau in der Fraktion zu diesem Thema Frau Brigitte Heß derzeit im Ausland weilt, möchte ich einige wenige Anmerkungen zu der Vorlage  060  machen, der unsere  FW/FD – Fraktion zustimmen wird.

  • Wir möchten uns einmal mehr für die gute Vorlage und die gründlichen Vorberatungen bedanken
  • Dankbar hervorheben möchte ich für unsere Fraktion, dass die Stadt u.a. durch den Bau des neuen Kindergartens im Esslinger Weg und die groß-zügige Bezuschussung von Neu- und Umbauen von freien Trägern sehr viel Geld in die Hand nimmt, um die Betreuungsangebote auszubauen.
  • Mindestens genau so wichtig wie der quantitative Ausbau ist es unserer FW/FD-Fraktion, dass wir z.B. durch die durchgängige Sprachförderung und den höheren Betreuungsstandard, der sich auch in einem höheren Personalschlüssel zeigt, qualitativ unser hohes  „Fellbacher Niveau“ halten, weil ein solch gutes Preis-Leistungs-Verhältnis nicht nur für die Kinder und Eltern von Vorteil ist, sondern sich auch bei der Personal-gewinnung positiv auswirken kann, weil man eben attraktiver ist als andere vergleichbare Einrichtungen.
  • Damit bin ich bei der Achillesferse unseres Ausbauprogramms, nämlich der zunehmenden Probleme bei der Gewinnung geeigneter Fachkräfte, eine Aufgabe zu der wir Frau Leiner viel Glück wünschen. Da aber Glück bekanntlich vor allem der Tüchtige hat, sollten wir als Verwaltung und Gemeinderat über unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Personalgewinnung nachdenken. Das beginnt damit, dass wir im Zuge der jetzt eingerichteten  „dualen Ausbildung“ als begehrter Ausbildungs-betrieb mit attraktiven Arbeitsplätzen und Rahmenbedingungen werben, dass wir gezielt auf Wiedereinsteigerinnen zugehen oder dass wir über Zulagen nachdenken bzw. Anreize für bezahlbaren Wohnraum schaffen.
  • Unsere  FW/FD – Fraktion würde es im Sinne der Transparenz begrüßen n, wenn alle Interessenten auf einer einheitlichen Warteliste erfasst werden und die Auswahlkriterien für die Platzvergabe absolut offen gelegt werden. Wobei unser Vorschlag ist, diese Warteliste für alle Bewerber (auch die der freien Träger) zentral im Rathaus zu führen.

Insoweit unsere Anmerkungen zu einer aus unserer Sicht sehr erfreulichen Vorlage.  Allerdings besteht kein Anlass, jetzt die  „Hände in den Schoß zu legen“. Vielmehr müssen wir weiter an dem Thema  dran bleiben, wenn wir den gesetzlichen Rechtsanspruch erfüllen, unsere Kinder und Kleinkinder optimal betreuen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenwirken wollen.

Sicherung Ferienwaldheim im Waldschlössle

Stellungnahme der FW/FD – Fraktion in der GR – SITZUNG
am 08. 05. 2012  zum Thema
Sicherung Ferienwaldheim im Waldschlössle
(Vorlage  Nr.: 064 / 2012)

Nachdem die Evangelische Kirchengemeinde Fellbach beschlossen hat, mit dem örtlichen Gastronom Armin Karrer in konkrete Ver-kaufsverhandlungen einzutreten, war und ist es unserer FW/FD – Fraktion ein großes Anliegen, dass dies Stadt Fellbach alles in Ihrer Macht Stehende tut, damit die Kinderstadtranderholung im Wald-heim auf dem Kappelberg uneingeschränkt und auf Dauer weiter-geführt werden kann.

 

Das Fellbacher Waldheim beruht auf einer langen Tradition und ist von großem Nutzen für Familien und Kinder gerade angesichts einer immer naturferneren Umgebung. Deshalb muss nach unserer Ansicht dessen Sicherung absolute Priorität bei allen Zukunftsüber-legungen eingeräumt werden. Die verständlichen Ängste der fast ausnahmslos ehrenamtlich tätigen Waldheim-Mitarbeiter und die unterschiedlichsten Informationen und Gerüchte über befürchtete Nutzungsänderungen  bzw.   –Erweiterungen haben unsere FW/FD-Gemeinderatsfraktion  veranlasst , Ihnen sehr geehrter Herr Palm am 30. März einen Antrag mit 8 konkreten Fragen zukommen zu lassen und zu beantragen, dass das Thema auf die Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung gesetzt wird.

Sicherung Waldheimbetrieb – Brief an OB Palm

Sicherung Waldheimbetrieb  // Nutzungsmöglichkeiten im Waldschlössle und auf dem  Gesamtareal

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Palm,

nachdem die Evangelische Kirchengemeinde Fellbach beschlossen hat, mit einem ört-lichen Gastronomen in konkrete Vertragsverhandlungen einzutreten, ist es unserer FW/FD – Fraktion ein großes Anliegen, dass dies Stadt Fellbach allen in Ihrer Macht Stehende tut, damit die Kinderstadtranderholung im Waldheim uneingeschränkt und auf Dauer weiter-geführt werden kann.

Das Fellbacher Waldheim beruht auf einer langen Tradition und ist von großem Nutzen für Familien und Kinder gerade angesichts einer immer naturferneren Umgebung. Deshalb muss nach unserer Ansicht dessen Sicherung absolute Priorität bei allen Zukunftsüber-legungen eingeräumt werden. Nachdem über die Konzessionserlaubnis und die Möglichkeiten von Nutzungsänderungen die verschiedensten Informationen durch Fellbach gehen, möchten wir dazu ein paar konkrete Fragen stellen:

  • Wie sieht die derzeitige rechtliche Verknüpfung der Gaststättenkonzession an den Waldheimbetrieb aus ?
  • Könnte die Gaststätte auch ohne Waldheimbetrieb eine Konzession erhalten ?
  • Kann die Gaststätte baulich verändert und womöglich vergrößert werden ?
  • Wie sehen die heutigen Beschränkungen / Auflagen  für die Nutzung des Saales, der Nebenräume und der Außenanlagen aus  und inwieweit ist diese Nutzung  bisher an den Betrieb des Waldheims gekoppelt ?
  • Kann ein neuer Eigentümer die Nutzung des Saals, der Nebenräume und der Außenanlegen  intensivieren bzw. ausweiten ?
  • Kann ein neuer Eigentümer bauliche Veränderungen und insbesondere Ausbauten am Saal, an den Nebenräumen oder den Außenanlagen vornehmen ?
  • Was kann die Stadt nach Ansicht der Verwaltung dazu beitragen, dass der Waldheimbetrieb dauerhaft gesichert wird ?
  • Inwieweit wird der Waldkindergarten von einem möglichen Eigentümerwechsel tangiert ?

Außerdem beantragt unsere FW/FD – Fraktion, dass das Thema auf die nächste Sitzung des Verwaltungsausschusses und/oder des Gemeinderats gesetzt wird und dabei auch unsere Anliegen erörtert bzw. unsere Fragen beantwortet werden.

Für Ihre bisherigen und zukünftigen Bemühungen und Ihren Einsatz für den Erhalt der Kinderstadtranderholung im Waldheim bedanken wir uns ausdrücklich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

 

Ulrich Lenk
Fraktionsvorsitzender

Rettet das Waldheim im Waldschlössle!

Leserbrief der FW/FD-Fraktion

Das Waldheim im Waldschlössle auf dem Kappelberg darf nicht sterben ! Die Kinderstadtranderholung ist eine segensreiche Einrichtung für viele Kinder und Familien und eine Oase  in einer zunehmend naturferner werdenden Umgebung. Es wäre ein nicht wieder gutzumachender Fehler der Evangelischen Kirchengemeinde, die Zukunft des Waldheims aufs Spiel zu setzen, weshalb ich diesbezüglich an ihre große Verantwortung in den bevorstehenden Verhandlungen mit den möglichen neuen Eigentümern appellieren möchte.

Die Frage muss schon erlaubt sein, ob der Verkauf  des Areals wirklich die richtige Entscheidung ist.  Aus der Sicht unserer FW/FD-Fraktion hätte es sich für die Evangelische Kirchengemeinde gelohnt, die Entscheidung nochmals zu vertagen und intensiv darüber nachdenken, im Rahmen eines Gesamt-Immobilienkonzeptes Mittel frei zu machen, um das „Juwel Waldschlössle samt Waldheim“ in ihrem Eigentum zu behalten und wieder „auf Vordermann zu bringen“.  Und unter dem Dach der Kirchengemeinde hätte der mit Herzblut kämpfende „Arbeitskreis Waldheim“ mehr Eigenverantwortung übernehmen und ein Förderverein Spenden zur Sanierung bzw. zur Sicherung des Waldheimprojekts beibringen können.

Jetzt haben die Kirchengemeinderäte zumindest vorerst eine andere Entscheidung getroffen, die viele Fragen offen und Enttäuschte zurücklässt.  Aber gerade jetzt möchten wir Ralf Holzwarth, Kurt Schmauder und alle „Waldheim Aktivisten“ bitten, für ihr und unser Waldheim zu kämpfen. Noch ist nichts verloren, zumal die Gaststättenkonzession und bauliche Veränderungen an einen Waldheimbetrieb gebunden sind.  Es besteht also immer noch die Möglichkeit, den Fortbestand der Kinderstadtranderholung im Interesse der Waldheim-Kinder auf Dauer  rechtlich abzusichern und ggf. auch unter Vermittlung der Stadt und des Gemeinderats mit den neuen Eigentümern verlässliche Vereinbarungen zu treffen.  Rettet das Waldheim  –  Sonst wird Fellbach ärmer !

 

Ulrich Lenk, Stadtrat

Vorsitzender der FW/FD – Gemeinderatsfraktion