Kategorie : Wahl 2014

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GEWA-Tower: FW/FD–Fraktionsmitglieder sind keine Erfüllungsgehilfen

Leserbrief von Ulrich Lenk

Der Stil der Auseinandersetzung um den GEWA-Tower hat mittlerweile das Maß des Erträglichen überschritten, so dass wir uns überlegen, rechtlich gegen die Verun-glimpfungen gegenüber unserer FW/FD – Fraktion vorzugehen. Vor allem weise ich in aller Entschiedenheit die gegenüber unserer FW/FD-Fraktion erhobenen Vorwürfe zurück, wir hätten uns mit unserem Ja zur Baufreigabe „vor den Karren eines Investors spannen lassen“ und „seiner vorgelegten Mixtur aus Anleihepoesie und Hoffnungen blind vertraut“. Alle unsere Fraktionsmitglieder sind z.B. in Vereinen „basisdemokratisch“ fest in Fellbach verwurzelt und brauchen sich deshalb nicht vorwerfen zu lassen, dass ihnen die Bürger und deren Meinung egal sind. Insofern bitte ich, unsere Argumente (nachzulesen unter www.du-bist-fellbach.de) wenigstens zu respektieren. Als „aufs Wohl der Stadt verpflichtete“ Räte dürfen wir uns nicht von Gefühlen und Emotionen leiten lassen, sondern müssen bei jeder auch noch so schwierigen und unpopulären Entscheidung das „Für und Wider“ sorgfältig abzuwägen.

Genau deshalb hat sich unsere FW/FD-Fraktion beim GEWA – Tower im November 2007 dafür ausgesprochen, dass anstelle der 12 Jahre lang stehenden hässlichen Bauruine auf dem „Fromm-Areal“ ein privates Bauprojekt mit Hotel und insgesamt über 230 Wohnungen ermöglicht wird, die z.T. in einem 107 m hohen „Tower“ platziert sind. Zu dieser Entscheidung stehen wir. Dieselbe Sorgfalt haben wir jetzt bei der Bewertung des vorgelegten Finanzierungsnachweises an den Tag gelegt. Dabei war für uns die vor allem im nichtöffentlichen Teil der Sitzung pointiert vorgetragene Ansicht von Prof. Birk mitentscheidend, der die Finanzierungsbestätigung als ausreichend bewertetet und bei Ablehnung Schadenersatzforderungen gegen die Stadt in den Raum gestellt hat.

Und dass jedes große Bauprojekt ein Restrisiko enthält, weiß jeder, der mit der Materie vertraut ist. Wenn wir dieses Restrisiko in Fellbach immer ausgeschlossen hätten, gäbe es keinen Kappelbergtunnel, keinen Stadttunnel, keine Schwabenlandhalle, keine Alte Kelter und kein F 3 Bad. Ohne Risiken würden sich Unternehmen nicht weiterentwickeln und ohne das Eingehen nüchtern bewerteter Risiken hätte sich z.B. unser TSV Schmiden nicht so prächtig entwickelt.

Dass sich die SPD und die GRÜNEN im Fellbacher Gemeinderat seit Jahren zu den Sprechern der Bedenkenträger und Mutlosen gemacht haben und deshalb z.B. die gelungene Erweiterung der Schwabenlandhalle oder das F 3 – Bad abgelehnt haben, ist ihre Sache. Für mich darf sich Kommunalpolitik aber darauf nicht verengen. Vielmehr sagt mir meine Lebens- und Berufserfahrung, dass man am besten fährt, wenn man „mit heißem Herzen“ und „kühlem Verstand“ auch immer wieder Ziele und Projekte verfolgt, die mit kalkulierbaren Restrisiken verbunden sind. Nur wer nichts macht und immer da-gegen ist, macht keine Fehler. Zu diesen möchten ich und unsere FW/FD-Fraktion nicht gehören. Deshalb sollten sich die Fellbacher Bürger am Sonntag genau überlegen, wem sie am ehesten zutrauen, „der Stadt Bestes zu wollen“ bzw. „Schaden vor ihr abzuwenden“.

Ulrich Lenk

Vorsitzender der FW/FD – Gemeinderatsfraktion Fellbach

Gemütlich schwäbisch

Schwäbische Mundart gesungen und gesprochen mit und für Jung und Alt

Gemütlich schwäbisch war es am vergangenen Mittwochabend im bis auf den letzten Platz gefüllten Kunstvereinskeller: Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger waren zur Wahlveranstaltung der Liste der Freien Wähler / Freien Demokraten gekommen um einer Kombination aus Jung und Alt und aus lauten und leiseren Tönen zu lauschen: Eröffnet wurde der Abend durch die Pop-Gruppe „So semmer halt“, die mit fetzigen Songs mit schwäbischen Texten für gute Stimmung sorgten. Gerhard Aldinger berichtete anschließend über die Höhepunkte, aber auch über ein paar Schwierigkeiten während seiner 24jährigen Gemeinderatszugehörigkeit. und plauderte – natürlich ebenso schwäbisch – aus dem Nähkästchen. Die zum Teil durchaus kritischen, aber oftmals auch erheiternden Anekdoten waren nicht nur für die Kandidatinnen und Kandidaten der FW/FD-Liste interessant, die Gerhard Aldinger mit deinen Einführungsworten ausdrücklich lobte. „Das sind alles bekannte und verdiente Leute“ beglückwünschte er den Fraktionsvorsitzenden Ulrich Lenk zur Aufstellung der Bewerber für die Gemeinderatswahl am 25. Mai. Auch für die Besucher, die so zahlreich gekommen waren, dass sogar kurzfristig nachbestuhlt wurde, lauschten den „Fellbacher Gschichtla und Geschichten“ von Gerhard Aldinger, der im 2. Teil seines Vortrags „Felllbacher Originale“ zu neuem Leben erweckte, mit großem Interesse. Zum Abschluss ließen es nochmals die 5 jungen Musiker von „So semmer halt“ /Andreas Koch, Gregor Wohak, Marco Zeidler, Timo Rieker und Philipp Schiller „krachen“, so dass sie von ihren begeisterten Zuhörern erst nach mehreren Zugaben entlassen wurden.

Die nächste Gelegenheit, mit der FW/FD-Fraktion und ihren Kandidatinnen und Kandidaten in Kontakt zu treten und sich auszutauschen wird es am Mi., 21. Mai 2014 um 19:30 Uhr im Gasthaus „Kreuz“ in Oeffingen (Hauptstraße 40) und auf den Infoständen auf den Wochenmärkten am 22., 23. Und 24. Mai geben.

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Wahlkampfauftakt

Voller Saal und positive Stimmung beim Wahlkampfauftakt der Freien Wähler /Freien Demokraten

Über 50 Personen fanden sich am vergangenen Dienstagabend im „Hirsch“ in Schmiden ein, um bei der Vorstellung des Wahlprogramms und der Liste der Freien Wähler und Freien Demokraten (FW/FD) dabei zu sein.

Fast alle der 32 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich am 25. Mai um ein Amt im Gemeinderat für die FW/FD-Fraktion bewerben, waren gekommen, um sich vorzustellen.

Ulrich Lenk betonte bereits in seiner Begrüßung als Fraktionsvorsitzender, dass er und die anderen Fraktionsmitglieder sehr stolz auf diese Liste seien. „Die Liste ist in vielerlei Hinsicht bunt gemischt“, so Lenk. „So haben wir beispielsweise ein Durchschnittsalter von 48 Jahren; Max Grimm ist mit 19 Jahren der jüngste, Knut Matzen mit 72 Jahren der älteste. 17 Personen wohnen in Fellbach, neun in Schmiden, acht in Oeffingen und zwei kommen aus dem Lindle. Mit zwölf weiblichen Kandidatinnen hoffen wir sehr, unseren Frauenanteil diesmal wieder erhöhen zu können“ führte er weiter aus.

Und auch beruflich stellt sich die Liste der „Freien“ sehr vielseitig dar: vom Auszubildenden über Freiberufler, Hausfrauen, Angestellte, Handwerkern und Unternehmern, Lehrer, Schul- und Behördenleiter, Rentner bis hin zu Wengertern und Landwirten.

Aber eines haben alle unsere Kandidatinnen und Kandidaten gemeinsam und das ist zugleich eines unserer zentralen Anliegen in der Kommunalpolitik“ betonte Lenk. „Alle engagieren sich auf irgendeine Art und Weise in besonderem Maße für die Stadt und ihre Bürger. Dieses bürgerschaftliche Engagement und die damit verbundenen Kontakte, Erfahrungen und Interessen qualifizieren all unsere Bewerber in besonderem Maße für den Gemeinderat und dieses Engagement wollen wir auch in Zukunft weiter fördern, denn dies macht Fellbach so besonders lebens- und liebenswert“ so der Fraktionsvorsitzende.

Die weiteren Fraktionsmitglieder stellten jeweils in knappen Sätzen wichtige Bereiche und Kernthemen des FW/FD – Wahlprogramms vor, das auch unter www.du-bist-fellbach.de nachgelesen werden kann. Die 10 Punkte reichen von der Stadtentwicklung, der Verkehrsplanung, den Themen Sicherheit bzw. Energie und Umwelt, Soziales, Bildung und Erziehung bis zu den Stichworten Wirtschaft und Finanzen. Denn, so warf der Vorsitzende des Vereins „Freie Wähler und Freie Demokraten“, Alfred Meßmer, ein „nur wenn die Haushaltslage stimmt, funktioniert das alles. Mit weniger Geld müssen wir alle vorangegangenen Punkte quasi halbieren“. Und dieses Motto stelle auch die Grundhaltung der FW/FD-Fraktion da, bestätigte Lenk. So müsse immer wieder der alte Grundsatz berücksichtigt werden, dass nur Geld ausgegeben werden kann, dass zuvor auch erwirtschaftet wurde. Erst recht müsse alles verhindert werden, was zur Erhöhung der Grund- oder Gewerbesteuer führt, weil dies nur das allerletzte Mittel in Notzeiten sein dürfe.

In diesem Sinne sei es seiner Fraktion bei allen kommunalpolitischen Fragen auch wichtig, nicht nur „Nein“ zu sagen, wie dies andere gerne täten, sondern stets konstruktiv kritisch zu sein und eigene Vorschläge zu Problemlösungen einzubringen.

Ich denke, mit unserem Programm und unserer Liste sind wir sehr gut aufgestellt und ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger dies genauso sehen und uns am 25. Mai ihr Vertrauen schenken “ beendete Ulrich Lenk die Auftaktveranstaltung.

Weitere Veranstaltungen werden am 14. Mai um 19.30 Uhr im Kunstvereinskeller mit der jungen Popband „So semmer halt“ und „Fellbacher Geschichten und Gschichtla“ von Gerhard Aldinger, am 18. Mai ab 8 Uhr mit einem vogelkundlichen Morgenspaziergang mit Michael Eick von der Hönle Ranch aus und am 21. Mai ab 19.30 Uhr im Kreuz in Oeffingen mit dem ehemaligen Wilhelma-Tierarzt Dr. Rietschel folgen.

 

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Kommunalwahl 2014

Alle Infos zur Wahl für Sie unter www.du-bist-fellbach.de

Am 25. Mai 2014 finden in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen statt. Die Freien Wähler und Freien Demokraten in Fellbach möchten Sie ganz herzlich einladen zur Wahl zu gehen. Wir möchten, dass Sie informiert sind und sich auch aktiv mit uns austauschen können. Deshalb haben wir eigens eine Webseite für die Wahl zusammengestellt. Dort finden Sie alles Wichtige: die Kandidaten, Themen, die wir für wichtig für die Zukunft Fellbachs halten und auch einen Überblick über die erzielten inhaltlichen Erfolge der zurückliegenden fünf Jahre. Zudem fragen wir Sie nach Ihrer Meinung und Ihren Wünschen für Zukunft Fellbachs. Das Beste dabei ist: Sie sagen uns Ihre Meinung und können dabei auch noch etwas gewinnen.

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